Indigene Völker Amerikas nähen, weben, fertigen Keramik und üben andere Handwerke seit Tausenden von Jahren aus. Dieser Vortrag beleuchtet eine besonders bewegte Phase ihrer Geschichte ab 1880, als indigene Gebiete enteignet wurden, Bisonherden nahezu ausgerottet waren, Zwangsumsiedlungen in ganz Nordamerika stattfanden und Kinder in Internatsschulen außerhalb der Reservate gebracht wurden. In den folgenden Jahrzehnten mussten indigene Gemeinschaften lernen zu überleben. In dieser Zeit vollzog sich ein bemerkenswerter Wandel: Einige Kunsthandwerkerinnen wandten ihre Nähfertigkeiten dem Quilten zu. Der Vortrag erklärt, wie diese Entwicklung trotz des historischen Chaos möglich war. Während einigen Frauen das Quilten aufgezwungen wurde, entschieden sich andere bewusst dafür. Erfahren Sie mehr über die Bedeutung des achtzackigen Sternquilts und warum Quilts eine zentrale Rolle in den Schenkungstraditionen indigener Gemeinschaften spielen. Lernen Sie außerdem zeitgenössische Künstlerinnen kennen, die beeindruckende Art Quilts und ausdrucksstarke Story Quilts schaffen.

