Marithé und Didier Malfériol stammen aus dem Département Puy-de-Dôme und sammeln seit rund fünfzehn Jahren historische französische Patchworkarbeiten. Ihre Sammlung umfasst den Zeitraum von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die 1970er- und 1980er-Jahre.
Besonders interessieren sie sich für die Herkunft der Werke, die angewandten Techniken und die verwendeten Materialien. Jedes Stück verstehen sie als wertvolles Zeugnis handwerklichen Könnens sowie eines bestimmten sozialen, wirtschaftlichen und persönlichen Kontextes.
In Ausstellungen lassen sie diese Arbeiten gern „sprechen“, um eine heute noch wenig bekannte, jedoch tief in der französischen Textilgeschichte verwurzelte Volkskunst sichtbar zu machen. Mit ihrer Forschung und ihrer Leidenschaft laden sie das Publikum ein, diese Werke neu zu entdecken, ihre technische Vielfalt zu würdigen und ihre menschliche Dimension zu erfassen.
Ihr Anliegen ist es, dieses textile Kulturerbe zu bewahren, zu dokumentieren und weiterzugeben.



