Mit Schere, Stoffresten und Fingerhut in der Hand gestaltet sie seit ihrer Kindheit mit Nadel und Faden. Bereits mit acht Jahren verwandelte sie ein altes Möbelstück in ein Barbiehaus und fertigte Kleidung, Vorhänge, Tischdecken, kleine Möbel und sogar Teller aus recycelten Kapseln. Alles wurde zum kreativen Material – mit einer besonderen Vorliebe für Textiles. Als Jugendliche nähte sie ihre eigene Kleidung im Stil der 1980er-Jahre. Später, mit der Geburt ihrer Kinder, nähte sie vor allem für ihre Tochter.
Anfang der 1990er-Jahre entdeckte sie das Patchwork – eine Offenbarung. Die Leidenschaft ließ sie nicht mehr los. Ermutigt von Freundinnen begann sie einige Jahre später zu unterrichten. Der Austausch und das gemeinsame Lernen wurden zentral für ihre Arbeit.
Die Begegnung mit Léa Stansal um 2005 bedeutete einen Wendepunkt. Nach Workshops in ihrem Atelier wurde sie selbst Dozentin für diese Bandsticktechnik auf Patchwork. Seitdem ist das Band zu ihrem künstlerischen Markenzeichen geworden.
Eine Ausstellung beim Carrefour – the European Quilt Show ist für sie eine besondere Anerkennung.




