Émilie Trahan ist eine kanadische Textilkünstlerin aus Québec, deren Arbeit sich auf improvisatorisches Quilten konzentriert. Sie verwendet wiederverwendete Alltagsstoffe wie Bettlaken, Kissenbezüge, Tischdecken und Kleidung und knüpft damit an die Ursprünge des Patchworks an. Durch diese Verbindung zur Vergangenheit und zum „Gewebe“ unseres Lebens versucht sie, eine immaterielle, unsichtbare Welt hinter der sinnlichen Wahrnehmung sichtbar zu machen. Ihre abstrakte Bildsprache zeigt verschlungene Kurven und organische Formen. Quilts wie Gedichte – Skizzen der Fasern des Universums. Ihre Werke werden regelmäßig in Kanada und den USA ausgestellt und publiziert und wurden mehrfach ausgezeichnet. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit arbeitet sie als Palliativmedizinerin im Krankenhaus von Joliette in Kanada.




