Die deutsche Quiltkünstlerin Clara Stoikow arbeitete bis 2015 als Architektin in Berlin. Berufliche Stationen ihres Mannes führten die Familie zunächst nach St. Petersburg und 2020 weiter nach New York, bevor sie 2024 nach Berlin zurückkehrte. Während der Jahre im Ausland wurde der Quilt zunehmend zum Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens. Aus einer kreativen Ergänzung entwickelte sich eine eigenständige künstlerische Praxis. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch handwerkliche Präzision, experimentelle Farb- und Formgestaltung sowie die Erforschung unterschiedlicher Techniken aus. Ihr architektonischer Hintergrund spiegelt sich in klaren Strukturen, Rhythmus und räumlichem Denken wider. Ihre Quilts werden regelmäßig in jurierten Ausstellungen gezeigt und mehrfach ausgezeichnet.



